Spielbetrieb

Mannschaften Bann Saison...

Schachclub Bann Mannschaften

...in Würdigung der edlen Figuren-Gabe von Alt-Mitglied Ludwig Faulhaber an Petra Day (Foto Martin Böhm)

  • Bann 1

    • 2. Rheinland-Pfalzliga (8er-teams)
    • Mannschaftsführer: Felix Ohnesorg, Tel: 01512 8770935, ohnesorgF@googlemail.com
    • Aufstellung, Spieltermine und Ergebnisse:
    zur Liga
  • Bann 2

    • Bezirksklasse West (8er-teams)
    • Mannschaftsführer: Rüdiger Schneble, Tel: 0631 3506315r.schneble@gmx.de
    • Aufstellung, Spieltermine und Ergebnisse:
    zur Klasse
  • Bann 3

    • Kreisliga (6er-teams)
    • Mannschaftsführer: Walter Arne, Tel: 0151 65468680, walter_ada@web.de
    • Aufstellung, Spieltermine und Ergebnisse:
    zur Liga

Partien der Saison


  • Kurzbericht 8.Spieltag

    09.03.2020: Bann1 - Landau2 (Mb)
    Erstmals mit Plastik-Figuren auf den Brettern, da hat wohl einer die ästhetischen Gesichtspunkte des Spiels ausser Acht gelassen, nun, es störte schon ein wenig. Auch der CORONA-Virus beeinflusste das match im Vorfeld: wir hielten uns an Verbandsvorgaben und schüttelten nicht die Hände, was auch vom Gegner verstanden und akzeptiert wurde. Kampfwillig nahmen wir die Herausforderung des eindeutig stärkeren Gegners an und keiner rechnete mit diesem glücklichen Erfolg.
    Brett1: Andre zog flott im Caro-Cann, daß sich sein Gegner wohl animiert fühlte, ebenso rasch zu antworten, was mit einer Minus-Figur bestraft wurde...im folgenden jammerte dieser lautstark, spielte zerknirscht weiter und übersah auch noch ein Matt in 2, Wahnsinn, jedoch Endspiel-Erfolg für Andre, 1:0
    Brett2: Johannes Vogel spielte auf mein Englisch schnell und respekt-einflössend, daher versuchte ich eine b4-Idee ohne a3 zu verwirklichen, allerdings mit Ld2, bot provokant Qualitätsopfer an, was nicht angenommen wurde. Die Ausarbeitung der komplizierten Pläne kostete sehr viel Zeit, die er erst nach meinem überraschendem Springerzug nach g5 hereinholte, die nahezu zwangsläufig enstandene Stellung sollte Bauernschwächen bei Schwarz produzieren, was gelang, anstelle einer Figur nahm ich c-und a-Bauer, um zur Umwandlung mit vielen Abtäuschen zu gehen, 1:0
    Brett3: Felix spielte die Pirc-Struktur zu passiv ohne Gegenspiel, sodaß der Druck auf seinen König stetig stärker wurde. Sein starker Gegner siegte jedoch (kolportiert) erst durch einen groben Fehler von Felix, 0:1
    Brett4: Josua, mit Weiß baute sich sehr ordentlich auf, etwas unglücklich beförderte er seinen schwarzen Läufer via e3 nach g1, was dem Gegner taktische Chancen gab, der Zug Se4 wurde beiderseits nicht gesehen, später fand er ein erlösendes Dauerschach, 1/2
    Brett5: Björn ebenfalls mit Pirc, tauschte auf d4, verblieb mit dem üblich rückständigen d6, der mit verdoppelten Türmen belagert wurde, verlor/gab den a5-Bauern, was ihn zu h5-h4 mit Opferdrohungen als letzte Chance nötigte, seltsamerweise verlor Weiß die Kontrolle über sein Spiel und die Struktur, stand vor zerschlagener Stellung, beide Spieler waren wohl froh, den jeweiligen Leiden und der Verwirrung entkommen zu sein, 1/2
    Brett6: Adi musste nicht viel Zeit investieren (spatzierte viel herum), da wir das System im Blitz schon allzu oft hatten, und mit Raumvorteil und starken Zügen wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Dieser "befreite" sich einem Figurenopfer für zunächst 2 Bauern, um noch einen 3.Bauern zu erobern, jedoch ging der Tauschplan von Adi voll auf, das Endspiel mit Turm+Springer+3Bauern gegen Turm+5Bauern gewann er leichter Hand, 1:0
    Brett7: Michael konnte seinen Lieblings-Sizilianer spielen und stand m.E. ganz gut mit Aussichten, da ich seinen Mitschrieb nicht kenne, kann ich nur mutmaßen: mit "eingestellter" Qualität hielt er bestens die Stellung zusammen, sodaß man sich auf remis einigte, 1/2
    Brett8: Tamir mit Weiß, kann die Gegner meist mit schnellem Spiel unter Zeitdruck setzen, sodaß diesen i.d.R. die Gewinnpläne nicht gelingen: sein Aufbau mit d5 im Nimzo-Inder (Partie nicht wiedergebbar) verschachtelt zwar die Stellung, er verbleibt aber völlig ohne Gegenspiel, seine Verteidigung ist allerdings prima und nach 69 Zügen remis, 1/2
    Gesamt-Ergebnis: 5:3 Tabellen-Platz 4, solide in der Klasse gehalten und aus Sicht unserer Jugend, an die wesentlich schwereren Aufgaben in höheren Klassen erfolgreich herangeführt

  • Kurzbericht 7.Spieltag

    16.02.2020: Bingen - Bann1 (Mb)
    Die Anfahrt zum entferntesten Gegner in der 2.RLP-Liga nach Bingen gestaltete sich problemlos über die Autobahnen zu Nahe und Rhein-Eck, den Spielsaal im AWO-Raum empfanden wir als sehr angenehm, und so spielten wir auch. Unser Gegner war erfreulich aktiv und spielte in positioneller Prägung nach vorn (kein "Londoner System")...Leider musste Tamir passen, jedoch fand sich Emanuel bereit
    Brett1: Andre erreichte im Englisch nach 17.Zügen ein remis, viel war nicht los, und ich sah zu wenig davon, 1/2
    Brett2: mein Gegner konfrontierte mich mit dem geschlossenen Sizilianer, den ich jahrelang sehr erfolgreich gespielt habe und beeindruckte mich mit Plänen, wie ich sie selbst entworfen hatte (Figurentausch vermeiden), leider missglückte mir schon wieder ein Damen-Zug (11.Zug) und postwendend stand ich schlecht und unter Druck, was ich im Sinne der Mannschaft aber noch korrigieren konnte: Ungleichfarbige Läufer im Endspiel = tot-remis, 1/2
    Brett3: Felix sah sich ordentlichem Druck seines jüngeren, impulsiven Gegners ausgesetzt, was er aber cool und mit Glück verteidigte und mit einer taktischen Abwicklung zum Läufer-Matt führte, 1:0
    Brett4: Josua spielte ein gutes Spanisch, wurde mit b5-b4 aktiv, etablierte 1 Freibauern auf c3, im Gegenzug explodierten die gegnerischen Angriffs-Figuren an seinem Königsflügel, nach Sf5 sah es brandgefährlich aus, und nach Sh6+ gab er kurz danach auf. Leider entgingen ihm gute Verteidigungs-Ressourcen, die man nur mit guter Berechnung und ruhigen Nerven finden kann, daran wird er wohl noch arbeiten, 0:1
    Brett5: Unser Björn mit Weiß spielte ganz trickreich, sein Gegner nahm den "vergifteten" Bauern h2 nicht und verblieb mit dem vermeintlich schlechten Läufer e6 gegen einen betonierten Springer auf e5, musste aber die Kontrolle über die offene d-Linie abgeben... Mit f3 spielte er wohl auf Sieg, was die Stellung absolut nicht vertrug, der Läufer avancierte plötzlich zum Lebensnerv-treffenden Angreifer von e4 aus, kurz danach konnte er ihn nur noch mit einem Qualitätsopfer eleminieren, was nicht ausreichte, meine Empfehlung lautet daher an jeden team-Spieler gerichtet, wer sich stellungsmässig oder körperlich nicht wohlfühlt: rechtzeitig remis anbieten, nicht jeder im team muß auf Sieg spielen, das hilft oft mehr im team, 0:1
    Brett6: Adi spielt gegen seinen eigenen Lieblingsaufbau "Maroczy" mit Schwarz und beschäftigt seinen Gegner gut, kurz bevor es zum ersten "Scharmützel" kommt (b5), nimmt er remis aufgrund der (noch) guten Stellungen seiner team-Kameraden an, 1/2
    Brett7: Michael spielt gegen einen gehandicapten älteren Spieler, der alles verteidigt, was auf dem Brett gefährlich wird: die Aktion am Damenflügel klammert er ab, aber Michael findet nun subtil einen Zugang zum schwarzen König, kurz vor dem Matt gibt der Gegner ein Rache-Schach mit der ungedeckter Dame und lacht dabei etwas blöd... Michael ist so verdutzt, daß er ohne in Zeitnot zu sein, völlig konsterniert jedwede korrekte Wahrnehmung verliert und in seiner "Not" ein remis bietet, was nun der Gegner verdutzt annimmt, für uns eine Tragödie, aber so ein "blackout" kann vorkommen (hatte ich auch schon mal), 1/2
    Brett8: Emanuel spielt ein wunderbares Benkö-Gambit, was er garnicht wollte, kommt dabei aber sehr gut heraus und gewinnt den Zentralbauern d5, ab da enden die üblichen Benoni-Pläne und man muß es technisch zu Ende führen, was ihm misslingt, er verliert 2 Bauern, um ein Schwerfiguren-Endspiel mit Minus-Bauer zu verteidigen. Durch die blitzartigen Zusammenbrüche an Brett 5+7 wird jedoch schnell remis gegeben, 1/2
    Gesamt-Ergebnis: 4,5:3,5 Tabellen-Mittelfeld, noch in Abstiegsgefahr ?

  • Kurzbericht 6.Spieltag

    26.01.2020: Bann1 - Neustadt (Mb)
    Aufgrund des fehlenden Neben-Raumes rückten wir mehr zusammen, ein wunderschönes Bild, das wir am Trainingsabend immer vermissen, daher mal ein paar Fotos...
    links: Paulchen gewappnet gegen den Ansturm mit 2 wunderbaren Kuchen, Brötchen und viel Kaffee, Bretzeln u.v.m.
    rechts: Bann1 wartet auf den Gegner aus Neustadt, während im Vordergrund Bann2-Pirmasens4 schon aktiv ist.

    Vollzählig gegen Neustadt und mit Josua und Tamir, das hörte sich gut an, und die beiden spielten mit Weiß sehr gutes Schach ! Neustadt hat wohl den etwas besseren ELO/DWZ-Schnitt als Bann1, was uns aber nicht beeindruckte, kampfbereit nahmen wir jede Partie an.
    Brett1: Martin setzte sich Andre zuliebe und seiner theoretischen Ausarbeitung an Brett1, durfte mit Schwarz spielen, trotz der eigenen guten Vorsätze kam in der Eröffnung nur Müll zustande, was ewiges Leiden zur Folge hatte, trotzdem noch remis.
    Brett2: Andre hatte sich das Londoner System vorgenommen, kam aber nicht wie gewünscht zum Königsangriff mit dem Th3, ging ins geliebte Endspiel und nutzte die Unachtsamkeiten des Gegners doch noch zum Matt, 1:0.
    Brett3: Felix lavierte excellent mit Schwarz, öffnete am Königsflügel und fand super taktische Möglichkeiten zum Sieg, Leistung des Tages, 1:0 !
    Brett4: Josua sah sich einem Schottisch ggü, was er raffiniert behandelte: der Figurengewinn war zwar nicht zwangsläufig (eher Einsteller), aber der schnellste Sieg heute, Gratulation, 1:0
    Brett5: Björn klammerte im Königsinder sauber ab, wenig los, remis.
    Brett6: Adi stand gut, bis er kunstvoll lavierte, um plötzlich 1..2 Bauern einzustellen, um so stärker, daß er diese Partie mit Minusbauer hielt, remis.
    Brett7: Michael hielt die Stellung gut geschlossen und nach unter 20 Zügen remis !
    Brett8: Tamir, mit Weiß, hatte sich sehr aussichtsreich aufgebaut, Raumvorteil, brachte den Gegner Respekt-einflössend sehr zum nachdenken, remis
    Eine insgesamt gute Mannschaftsleistung "scorte" uns auf 7 Punkte und Platz3 in der Tabelle, topp, sowas gefällt.
    Gesamt-Ergebnis: 5,5:2,5

  • Kurzbericht 5.Spieltag

    15.12.2019: Lambsheim - Bann1 (Mb)
    Unsere Tschechen wurden wie immer um die Weihnachtszeit eingeladen (und "beschert"). Dies war auch dringend erforderlich, da wir mit den Leistungsträgern Andre, Michael und Josua gleich 3 Ausfälle zu kompensieren hatten. IM-Pech eben diesmal für Lambsheim...
    Brett1: wie üblich, wenn die Tschechen kommen, geht es mir nicht gut, Kopfschmerzen und Schlafmangel, verursacht durch den nächtlichen Föhnsturm zogen mich in Mitleidenschaft, daher legte ich mein Spiel solide an und bot mit 20Rest-Min für 15 Züge remis an, 1/2.
    Brett2: IM Radoslav spielte im Spanier auf Abtausch, sein junger Gegner fand keinen Zugang zur schwarzen Stellung, und war wohl mit remis zufrieden, 1/2
    Brett3: IM Milos nahm den Gambit-Bauern weg und verteidigte sich souverän, bis der Gegner noch 1 Figur hinterherschickte, ohne Kompensation, 1:0
    Brett4: IM Jiri hatte die Kirstin gezogen, die ein völlig solides "Londoner System" aufbaute, sich aber nicht aus der Deckung wagte, ebenso wie Jiri, damit 1/2
    Brett5: Felix mit Weiß ist eine Bank, mind. 1/2 Punkt wird es meistens, nach wechselseitigen Vorteilen schaffte es Felix, einen Königsangriff zu inszenieren, fand aber nicht den unmittelbaren Gewinn. Nach der Zeitkontrolle unterlief dem Michael Achatz ein wichtiger Bauernverlust, der zum Durchbruch führte: taktisch ist Felix einfach auf der Höhe, rechnet gut und setzte als vorletzter Spieler Matt, 1:0.
    Brett6: Björn mußte dem starken Ritter Paroli bieten, der permanent Druck machte, ein Mehrbauer im Endspiel führte nicht zum erhofften Sieg, ein Kompliment an unseren zähen Verteidiger, 1/2
    Brett7: Emanuel hatte endlich mal Glück: sein Gegner verstand das Pirc nicht, schwächte sich elementar auf Damen-und Königsflügel, und ging ohne jegliches Gegenspiel ein, 1:0
    Brett8: Tamir mit Schwarz, hielt ganz gut dagegen, sah einige taktische Verwicklungen, fand aber nicht zu eigenem Spiel und wurde im Endspiel, wo es kaum taktische Tricks gibt, eingemacht, da gibt es noch Handlungsbedarf, 0:1
    Schnell führten wir durch 2 schnelle Siege (Milos+Emanuel) und 3 remis (Martin+Rado+Jiri) 3,5, danach jedoch mußte noch 1 Punkt her, aber die 3 Partien neigten sich eher dem Gegner zu, Tamir auf Verlust, Björn mit Bauer weniger, und die Schlüsselbegegnung fand bei Felix statt.
    ➔ noch ein link auf die Lambsheimer Webseite...Spielbericht
    Gesamt-Ergebnis: 5:3, Tabellen-Mittelfeld !

  • Kurzbericht 4.Spieltag

    17.11.2019: Bann1 - Schifferstadt (Mb)
    Unser 2.Heimspiel erstmalig mit 8 Mann, fand mein besonderes Wohlwollen, da ansprechende Stellungen zu sehen waren. Schifferstadt trat ersatzgeschwächt an, der ELO/DWZ-Schnitt sprach diesesmal sogar für uns, trotzdem nur knapper Sieg für Bann1.
    Brett1: Andre spielte erneut eine spannende Kampfpartie, die lange Zeit auf Messers Schneide stand, Läuferpaar gegen Springerpaar +1 Bauer mehr, eigentlich remis, stellt Andre einen Läufer ein, Pech, 0:1.
    Brett2: Im Sizilianer suchte ich aus dem Blitz gegen Michael Schaum bekannte Varianten zu erreichen, nachdem der Gegner mit Le7 einen Standardzug machte, passte bei mir De2 nicht ins Bild, verschenkte Tempi und 20min, erreichte aber trotzdem eine gute Angriffsstellung, 1:0.
    Brett3: Felix findet sich auch mit Schwarz immer wieder gut zurecht, glich mind. aus, aber remis.
    Brett4: Björn mit Weiß spielte Damengambit, fehlte kurz jedoch ohne Nachteil mit Dc4, zerschlug die Stellung des Gegners, gab aber remis in besserer Stellung, zuvor war ein taktisches Element mit Lc7 !! drin !
    Brett5: Adi kennt den sicheren, aber passiven Aufbau im Londoner System, hielt taktisch prima mit, hätte nach Dxb7 wohl einen Bauern verloren, jedoch remis.
    Brett6: Michael in typischer Art, sein System zu spielen, gewann 1 Bauern und die Partie,1:0
    Brett7: Tamir, erneut mit Weiß, hielt sich mit opfern zurück, und war eigentlich nur auf remis aus, was einen halben Punkt bedeutete.
    Brett8: Emanuel eröffnete gut mit Pirc, der Gegner befand sich beim remis-Gebot schon in Zeitnot, aus praktischen Gründen remis gegeben.
    Denke, ein 5:3 wäre angemessen gewesen, aufgrund des Spielverlaufs und der praktischen Handlungsweisen kam es zum knappen Sieg.
    Gesamt-Ergebnis: 4,5:3,5

  • Kurzbericht 3.Spieltag

    06.10.2019: Kaiserslautern - Bann1 (Mb)
    Unser 2.Auswärtsspiel in KL mit 7 Mann, gestalteten wir zunächst ausgeglichen. Die Paarungen ließen schwierige Kämpfe erwarten, da sehr spielstarke junge Nachwuchsleute an den vorderen Brettern saßen, und der ELO/DWZ-Schnitt klar für KL sprach.
    Brett1: Andre spielte eine spannende Kampfpartie, der ich irgendwann nicht mehr folgen konnte, da mich ZN plagte: sah nach dem 40.Zug eine Endspielstellung, die völlig unklar war bzgl. des Ausgangs, remis
    Brett2: Im Königsinder wählte ich eine streitbare Anlage im offenen Kampf mit e5xd4, es entstand eine schwierige Positionspartie, nachdem die Zeit im 19.Zug auf 20min zusammen geschmolzen war, bot ich remis, angenommen.
    Brett3: Björn wählte die Abtauschvariante im Damengambit, stand lange Zeit besser, fand aber nicht den entscheidenden Durchbruch, den der Gegner auch nicht sah. Durch ein Qualitätsangebot kippte die Partie zugunsten von Schwarz, 0:1
    Brett4: kampflos
    Brett5: Adi wählte einen sicheren, aber passiven Aufbau im Sizilianer, nach Kreislauf-Problemen bot er remis, angenommen.
    Brett6: Michael in typischer Art, den Sizilianer zu behandeln stand durch viel Raumnot hinten permanent unter Druck, im Endspiel verloren.
    Brett7: Tamir, erstmals dabei, opferte optimistisch eine Figur für einen Köngsangriff, die Rechentiefe fehlte jedoch, sodaß die Verteidigung leicht obsiegte.
    Brett8: Emanuel fand sich im Damengambit in einer passiven Stellung wieder, und verlor im Königsangriff.
    Heute hätten wir Chancen etwas mehr Punkte gehabt, jedoch muß dann alles zusammenkommen.
    Gesamt-Ergebnis: 1,5:6,5

  • Kurzbericht 2.Spieltag

    06.10.2019: Orient Mainz - Bann1 (Mb)
    Unser 1.Auswärtsspiel führte uns nach Mainz, wieder nur mit 7 Mann, woran man sich gewöhnen kann. Die Räumlichkeiten des Jugendzentrums lagen im schlecht gelüfteten Keller, wo sich ein penetranter Schweißgeruch nicht abschütteln ließ, ein Glück, daß es hier nur - die angeblich - "geruchs-unempfindlichen" Männer betraf. Die Eröffnungswahl der Mainzer gefiel mir gut, und ließ auf harte Kämpfe hoffen. Leider verweigerten mir meine Mitspieler die Veröffentlichung ihrer Partien, sodaß nur ich selbst zu meinem Spiel stehen kann, im Detail:
    Brett1: Andre spielt Englisch und verhindert schwarzes d5 mit e4, die spannende Partie endet trotz Mehrbauer von Andre im remis
    Brett2: kampflos
    Brett3: mein Englisch beantwortet Schwarz mit einer defensiven Grundstruktur, leider finde ich keine geeigneten Pläne, um Ungleichgewichte in die Partie zu bringen und muss im 30.Zug ins remis einwilligen. Davor übersehe ich den Figurengewinn !
    Brett4: Felix wählt Königsindisch und verteidigt sich ideenreich und zäh zum remis
    Brett5: Josua nimmt trotz Handy-klingeln beim Gegner die Partie auf, sehr fair und eine großzügige Geste, nimmt bei großen Verwicklungen das remis-Gebot des Gegners an
    Brett6: Björn verteidigt mit Pirc sehr modern und positionell, hielt dies für die beste, weil sauberste Leistung an dem Tag. Als er in Vorteil hätte kommen können, verschenkt er unkonzentriert durch Zugfolge-Verwechslung großen Vorteil.
    Brett7: Michael spielt sein Damenbauernspiel respektive sein "Londoner System", erreicht eine aussichtsreiche Angriffsposition, lässt sich aber die Dame tauschen, gewinnt dafür das bessere Endspiel, heute: "man of the match"
    Brett8: Adi wehrt sich im Damenindisch mit vielen Abtäuschen, die im Turm-Endspiel das remis bringen
    Auch heute hätten wir wieder Chancen auf einen knappen Sieg gehabt, jedoch lässt die Gesamtleistung auf weitere gute Kämpfe in der 2.RLP-Liga hoffen ! (Vielleicht sollten wir es mal mit 6 Mann probieren :-))
    Gesamt-Ergebnis: 4:4

  • Kurzbericht 1.Spieltag

    15.09.2019: Bann1 - Frankenthal2 (Mb)
    Heimspiel
    links: Josua erstmals als Stammspieler von Bann1 im Einsatz
    rechts: Michael und Emanuel beim "briefen"

    Brett1: Andre packt mit Vorbereitung das Budapester Gambit aus, spielt schnell, Zeitplus vn 15min, was er seltsamerweise an den typischen Zügen a5, Ta6 wieder verbrät...trotzdem steht er gut, gewinnt 1 Bauern, um dann doch noch das remis zuzulassen.
    Brett2: ich spiele anfangs kompliziert, mit 15min weniger auf der Uhr, danach fallen die Entscheidungen viel leichter, mein Gegner spielt auf den d-Doppelbauern, den ich aber gut einsetze, die c-Linie gehört mir, gewinne 1 Bauern, den ich mit h3 elegant wieder zurückgebe, um eine Zugzwangstellung herbeizuführen, vergesse die zuvor "gesehenen" Varianten, sodaß ich 2x den Sieg verspiele, um als Krönung die Zeit zu überschreiten !
    Brett3: kampflos
    Brett4: Josua gewinnt im Mittelspiel 1 Bauern, verliert den Faden und die Partie.
    Brett5: Björn droht seinen Läufer auf f5 zu verlieren, muß die Stellung öffnen, und verliert chancenlos.
    Brett6: Adi setzt seinen Gegner am Königsflügel mit Te3-g3 unter Druck, kann mit Lf6 Material gewinnen, später remis
    Brett7: : Michael spielt einen guten Sizilianer, verteidigt sich prima, um durch eine Unaufmerksamkeit 1 Figur einzustellen.
    Brett8: Emanuel spielt zu weit weg in der Ecke, verliert 1 Figur...
    Wir hätten durchaus bei konsequentem Spiel 3,5 bis 4,5 Punkte machen können, schade, aber solche Tage gibt es ! Gesamt-Ergebnis: 1:7